Liebesgedicht - Das verlassene Mägdlein
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Liebesgedichte: Liebeskummer





Das verlassene Mägdlein

Früh, wann die Hähne kräh'n,
Ehe die Sternlein verschwinden,
Muss ich am Herde steh'n,
Muss Feuer zünden.

Schön ist der Flammen Schein,
Es springen die Funken;
Ich schaue so drein,
In Leid versunken.

Plötzlich, da kommt es mir,
Treuloser Knabe,
Dass ich die Nacht von dir
Geträumet habe.

Träne auf Träne dann
Stürzet hernieder:
So kommt der Tag heran -
O ging er wieder!

Eduard Mörike 1804-1875













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